von Maximilian
Mittwoch, 8. September 2010 21:47
Addins gab es für das Visual Studio glaub ich schon immer. Aber mit der neuen 2010er Version ist das durchstöbern der Galerie und die Installation einfach wie nie. Deshalb habe ich mir auch ein wenig Zeit genommen und mich in der Galerie etwas umgesehen und das ein oder andere Addin für nützlich befunden und installiert.
Besonders Hervorheben möchte ich die Productivity Power Tools welche direkt von Microsoft entwickelt wurden. Diese ergänzen das Visual Studio um sehr nützlich Funktionen wie einen erweiterten Solution Explorer, automatische Vervollständigung von fehlenden Klammern und Regions bei der Eingabe, ein erweitertes Tab Management und noch vieles mehr. Kann ich nur empfehlen.
Was hab ich sonst noch Installiert?
- VisualSVN – (Link, Kostenpflichtig) Addin zur Integration von Subversion in das Visual Studio.
- Gradient Selection – (Link, Kostenlos) Bietet keine besondere Funktionalität aber hebt ausgewählten Text schöner hervor.
- Win7 Taskbar Extension – (Link, Kostenlos) Zeigt den Buildfortschritt in der Windows 7 Taskbar an. Zusätzlich gibt es Buttons zum Erstellen und Debuggen.
- Und zu guter Letzt: Build Version Increment – (Link, Kostenlos) Inkrementiert automatisch die Versionsnummer beim Erstellen.
von Maximilian
Donnerstag, 10. Juni 2010 23:23
Zum Mailen nutze ich seit Jahren Microsoft Outlook (aktuell in der Version 2010). Ich finde da gibt es nichts besseres für, nicht zuletzt da ich neben meinem IMAP Konto auch einen Exchange Konto besitze, mit welchem andere Mailprogramme, wie zum Beispiel der kostenlose Mozilla Thunderbird nichts anfangen können.
Allerdings gibt es bei Outlook + IMAP Konto ein Problem mit den Benachrichtigungen bei neuen Mails. Per Default gibt Outlook nämlich keinen Mucks von sich. Dies kann man ändern in dem man via einer Regel, die auf neue Nachrichten reagiert, eine Desktopbenachrichtigung anzeigen und/oder einen Sound abspielen lässt. Was aber wenn man nicht am Rechner ist und die akustische sowie visuelle Benachrichtigung nicht mitbekommt? Bei einem POP3 oder Exchange Account ist das kein Problem, dort wird zusätzlich zu den erwähnten Benachrichtigungen ein gelber Briefumschlag im Traybereich angezeigt. Bei einem IMAP Konto ist dies mit Outlookmitteln nicht zu bewerkstelligen.
Aus diesem Grund habe ich mir eine kleine Anwendung geschrieben, welche nichts anderes macht als einen gelben Umschlag im Tray anzuzeigen und bei einem Doppelklick auf dieses Icon Outlook aus dem Tray holt und sich selber beendet. Gestartet wird sie über eine Regel in Outlook. Also sehr simpel aber macht genau das was ich möchte:

Wer Interesse hat kann sich bei mir melden, die Anwendung ist nicht wirklich Massentauglich und daher verschicke ich sie nur auf Anfrage.
von Maximilian
Samstag, 24. April 2010 10:25
Wer wie ich mal Testweise das Visual Studio 2010 installiert hat und nun aber doch lieber wieder mit dem Visual Studio 2008 arbeiten möchte, wird sicher bemerkt haben, dass alte Projekte welche man mit dem neuen Visual Studio geöffnet hat mit der alten Version nicht mehr geöffnet werden können:

Wenn nun also kein Backup der alten Projektdateien mehr zur Verfügung steht, kann man durch ein paar kleine Änderungen an selbigen diese wieder Kompatibel für das Visual Studio 2008 machen:
Änderungen an der Solutiondatei (*.sln):
Diese einfach mit dem Texteditor der Wahl öffnen (ich bevorzuge da immer Notepad++) und in der ersten Textzeile die Format Version von 11.0 auf 10.0 ändern. In der Zeile darunter Visual Studio 2010 durch Visual Studio 2008 ersetzen.
Änderungen an den Projektdateien (*.csproj; *.vbproj)
Die Änderung an den Projektdateien ist optional da das Visual Studio diese beim Build temporär selbst ändert, aber um späteren Problemen vorzubeugen sollte sie dennoch vorgenommen werden. Die Projektdatei wieder mit einem Editor öffnen und im Knoten Project das Attribut ToolsVersion suchen und den Wert von 4.0 auf 3.5 ändern.
Das war’s schon. Danach sollte das Visual Studio 2008 ohne Probleme die Projekte wieder öffnen können.
von Maximilian
Donnerstag, 18. Februar 2010 13:40
Knapp anderthalb Jahre ist es nun her, dass Red-Gate Software den, ursprünglich von Lutz Roeder entwickelten, .NET Reflector akquiriert hat. Schon damals war abzusehen, dass der Reflector in zukünftigen Versionen nicht mehr komplett kostenlos zu haben sein würde.
Vor drei Tagen wurde nun die neue Version 6 nach einer umfangreichen Alpha und Betaphase, von Red-Gate veröffentlicht. Neben dem auch weiterhin kostenlos verfügbarem Client gibt es in dieser Version auch ein Add-In für das Visual Studio (Unterstützt werden die Versionen 2005 – 2010). Mit Hilfe dieses Add-Ins ist es möglich, fremde Assemblies direkt im Visual Studio debuggen zu können, ohne den Quellcode von diesen besitzen zu müssen.
Diese, wie ich finde, ziemlich coole Funktion steht allerdings nur Benutzern einer .NET Reflector Pro Lizenz zur Verfügung. Diese kostet 145€ bzw. 182€ wenn man für ein Jahr lang mit Support und Updates versorgt werden möchte.
Also brauch ich das Add-In gar nicht erst zu installieren wenn ich nichts bezahlen möchte? Doch, denn auch in der kostenlosen Version, rüstet das Add-In eine Funktion im Objektbrowser des Visual Studios nach, mit welcher sich Klassen, Eigenschaften und Methoden direkt aus dem VS heraus im .NET Reflector öffnen lassen:

Alles in allem bin ich froh, dass der eigentliche Reflector in gewohntem Umfang auch in der neuen Version kostenlos zum Download zur Verfügung steht. Das neue Add-In ist zwar cool, aber für mich privat ist diese Funktion keine 145€ Wert. Mir macht das nichts aus im Reflector statt im VS auf Fehlersuche zu gehen.
Bearbeitet (13:40): Benutzer von den Express Editionen des Visual Studios schauen leider bei VS Add-Ins generell in die Röhre. Diese werden nämlich erst ab der Standard Version des Visual Studios unterstützt.
von Maximilian
Mittwoch, 10. Februar 2010 23:08
Seit zwei Tagen gibt es schon für MSDN-Abonnenten das neue Visual Studio 2010 als ersten und letzten Release Candidate zum Download. Seit heute darf auch nun wieder jeder die neue Version testen.
Den Download gibt es direkt über das MSDN-Portal bzw. über das Microsoft Downloadcenter: Visual Studio 2010 and .NET Framework 4 Release Candidate
Was sofort auffällt ist die neue Oberfläche vom Visual Studio welche nun komplett auf WPF (der Windows Presentation Foundation) basiert. In früheren Betaversionen war diese Oberfläche noch recht unbrauchbar, sie war langsam und die Schrift wirkte verwaschen. Im neuen Release Candidate hat sich die Geschwindigkeit deutlich verbessert. Auf meinem Laptop kommt diese durchaus der des Visual Studio 2008 gleich.

Neu ist auch, dass in dem Visual Studio auch eine Lite-Edition von InstallShield 2010 enthalten. Nach einer Registrierung auf der Herstellerseite kann man sich ein Modul herunterladen welches das Erstellen von Setups im Designer ermöglicht und vermutlich die alte im VS Integrierte Setuplösung ablösen soll.
Weitere Funktionen gilt es jetzt zu erkunden. Besonders auf das .NET Framework 4.0 bin ich gespannt. Mal schauen was es dort für Interessante Neuerungen gibt. Ich werde darüber natürlich hier berichten.
Die finale Version vom neuen Visual Studio ist für den 12. April 2010 angesetzt. Bis dahin gibt es hoffentlich auch eine deutsche Version. Für den RC ist diese im Gegensatz zu früheren Betaversionen nicht geplant.
von Maximilian
Montag, 16. November 2009 23:43

Seit heute Abend kann man sich die erste Betaversion von Microsofts Office Suite ‘2010’ über Technet oder MSDN herunterladen. Da ich schon überzeugter Office 2007 Nutzer war, habe ich mich nicht lumpen lassen und die Betaversion heruntergeladen und installiert. Normale Anwender werden vermutlich Morgen Zugriff auf diese Version erhalten.
Was als erstes Auffällt ist die einheitliche Ribbonoberfläche aller Officeanwendungen. So hat auch endlich Outlook diese neue Oberfläche, was wie ich finde sehr gut aussieht:

Der Orangefarbene Button ganz links in der Ribbonbar öffnet ein Anwendungsmenu welches sich im Gegensatz zu der Vorgängerversion über das komplette Anwendungsfenster erstreckt und schnellen Zugriff auf oft verwendete Funktionen bietet. So sieht man zum Beispiel gleich nach der Auswahl der Menü Punktes “Drucken” die Druckvorschau auf der rechten Seite des Anwendungsmenus.
Office 2010 wird es dieses mal auch in einer 64-Bit Edition geben und bietet in der neuen Version auch Unterstützung für die in Windows 7 neu eingeführten Jumplists, wäre für eine Microsoftanwendung auch verwunderlich wenn nicht:

Alles in allem macht das neue Office einen sehr stabilen Eindruck und läuft auf meinem doch schon etwas betagtem Rechner ziemlich flott. Für eine Betaversion sehr erstaunlich.