Spaß mit der PowerShell: Operas AdBlockfilter aktualisieren

von Maximilian Sonntag, 30. Mai 2010 12:48

Neulich hatte ich ein bisschen Langeweile, weshalb ich mir mal zum Spaß Microsofts PowerShell angeschaut habe. Diese soll wohl auf kurz oder lang gesehen die normale Windowskonsole ablösen. Da ich nun wenig Lust hatte vorher Bücher zu wälzen, habe ich mir ein praktisches Beispiel ausgesucht und versucht dieses mit einem PS-Script umzusetzen. Ziel war es die AdBlock Filterliste von Opera mit der von Fanboy aus dem Internet zu aktualisieren.

Das tolle an der PowerShell ist ja, dass man in dieser ohne Probleme auf Objekte und Klassen des .NET Frameworks zurückgreifen kann. Da fühlt man sich als C# Entwickler sofort heimisch.
Etwas anders ist die Syntax schon aber man gewöhnt sich relativ leicht daran.

Zum Erstellen von PowerShell Scripten gibt es zusätzlich einen Editor (“Windows PowerShell ISE) welcher einem mittels Codehighlight und einer Debugausgabe etwas die Arbeit abnimmt. Bevor man aber eigene PS-Scripte ausführen kann, muss man die lokale “ExecutionPolicy” etwas lockern, dazu muss in einer PowerShell Instanz, welche über Administratorrechte verfügt, folgender Befehl eingegeben werden: Set-Executionpolicy RemoteSigned

Damit werden lokal erstellte Scripte erlaubt sowie aus dem Internet heruntergeladene, welche über eine gültige digitale Signatur verfügen.

Das Script als solches macht nichts anderes als zu prüfen ob sich der aktuelle Inhalt der Filterdatei von dem aus der Version aus dem Internet unterscheidet. Gibt es einen Unterschied werden vom Script alle Opera-Instanzen gekillt, die lokalen Daten mit dem aus dem Internet überschrieben und Opera anschließend wieder gestartet. Relativ simpel, aber um einen Ersten Eindruck zu gewinnen reicht es durchaus.

Das Script gibt es einmal auf pastebin.com sowie als signierte Version über meine Seite: updateOperaFilter.ps1.

Netzwerkmonitor von Microsoft

von Maximilian Dienstag, 16. März 2010 15:01

Für einige vermutlich ein alter Hut, aber ich wusste bis Gestern nicht, dass es von Microsoft auch einen Netzwerkmonitor gibt. Ich kannte in dem Bereich immer nur Wireshark. Das Tool hört auf den Namen Microsoft Network Monitor, ist kostenlos und aktuell in der Version 3.3 verfügbar (zum Download). Zudem bietet es ganz ansehnliche Funktionen zum überwachen und filtern des Netzwerkverkehrs.

msnetworkmonitor

Was mir besonders gefällt ist, dass der Monitor den Traffic übersichtlich nach Anwendung sortiert. Das geht vermutlich auch irgendwie mit Wireshark, aber hier ist definitiv die Oberfläche übersichtlicher und ansprechender.

Kleiner Tipp für Windows Vista und Windows 7 Benutzer: Die Anwendung unbedingt immer mit Administratorrechten starten, ansonsten zeigt der Netzwerkmonitor die Netzwerkschnittstellen nicht an.

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