von Maximilian
Mittwoch, 8. September 2010 21:47
Addins gab es für das Visual Studio glaub ich schon immer. Aber mit der neuen 2010er Version ist das durchstöbern der Galerie und die Installation einfach wie nie. Deshalb habe ich mir auch ein wenig Zeit genommen und mich in der Galerie etwas umgesehen und das ein oder andere Addin für nützlich befunden und installiert.
Besonders Hervorheben möchte ich die Productivity Power Tools welche direkt von Microsoft entwickelt wurden. Diese ergänzen das Visual Studio um sehr nützlich Funktionen wie einen erweiterten Solution Explorer, automatische Vervollständigung von fehlenden Klammern und Regions bei der Eingabe, ein erweitertes Tab Management und noch vieles mehr. Kann ich nur empfehlen.
Was hab ich sonst noch Installiert?
- VisualSVN – (Link, Kostenpflichtig) Addin zur Integration von Subversion in das Visual Studio.
- Gradient Selection – (Link, Kostenlos) Bietet keine besondere Funktionalität aber hebt ausgewählten Text schöner hervor.
- Win7 Taskbar Extension – (Link, Kostenlos) Zeigt den Buildfortschritt in der Windows 7 Taskbar an. Zusätzlich gibt es Buttons zum Erstellen und Debuggen.
- Und zu guter Letzt: Build Version Increment – (Link, Kostenlos) Inkrementiert automatisch die Versionsnummer beim Erstellen.
von Maximilian
Dienstag, 3. August 2010 10:32
Wie bereits angekündigt gibt es seit heute eine erste Betaversion vom neuen Trillian 5. Was zuerst ins Auge sticht ist der neue Skin, welcher sich dank nativem Fensterdesign und anderen optischen schmankerln perfekt in Windows 7 integriert.
Die Kontaktliste lässt sich durch einen Schieberegler in der Größe anpassen. Je nach ausgewählter Stufe werden mehr oder weniger Details über die Kontakte und Protokolle angezeigt.
Die Chatfenster kann man auch soweit bearbeiten, dass dort nur der Chatverlauf und das Textfeld für die Nachrichten übrig bleibt, an die minimalisten ist also auch gedacht.

Trillian 5 soll auch den Chatverlauf synchronisieren können, allerdings ist dies in der aktuellen Build noch nicht enthalten. So hat man diesen egal auf welchem Gerät immer parat. An Protokollen ist auch wieder etwas hinzugekommen: Mit Trillian kann sich nun auch in die VZ-Netzwerke einklinken und dort direkt mit seinen Freunden chatten.
Noch ein kleiner Hinweis: Dies ist ein Major-Upgrade, was bedeutet, dass ihr für diese Version (auch schon in der Betaphase) eine neue Lizenz für Trillian kaufen müsst, falls ihr die Pro-Features verwenden möchtet. Für Besitzer einer alten v4 Lizenz kostet das derzeit nur 10$, da sollte man zuschlagen solange es den Jubiläumsrabatt noch gibt. Eine Reguläre Lizenz ist aus diesem Grund mit 15$ statt 25$ auch nicht viel teurer.
von Maximilian
Donnerstag, 29. Juli 2010 11:18
Vor einiger Zeit habe ich schonmal etwas über die Zertifizierungsstelle StartSSL geschrieben. Bei dieser ist es möglich kostenlose SSL Zertifikate zu beziehen.
Dennis hat letzte Woche das Thema aufgegriffen und sich mit den Angeboten von StartSSL näher auseinander gesetzt (1,2,3,4). Dies hat auch wieder mein Interesse geweckt. Allerdings nur so lange bis ich gemerkt habe, dass Opera die Zertifikate von StartSSL nicht unterstützt.
Heute habe ich aber im Opera-Blog gelesen, dass das Rootzertifikat von StartSSL endlich Standardmäßig in Opera integriert wird.
Da mein bisheriges SSL Zertifikat in knapp 2 Monaten ausläuft werde ich nun die Gelegenheit ergreifen und mich bei StartSSL verifizieren. Für knapp 40€ erhält man dort neben SSL-Zertifikaten aller Art (Wildcard, Multiple Domain) auch Zertifikate für die CodeSignatur mit welcher sich Anwendungen für Windows signieren lassen, um z.B. die Meldung über einen “Unbekannten Herausgeber” bei UAC-Abfragen durch einen freundlicheren Dialog mit seinem eigenen Namen zu ersetzen. Damit ist StartSSL der günstigste Anbieter für CodeSigning-Zertifikate, welche von Windows als Vertrauenswürdig anerkannt werden.
Ich werde nun alle notwendigen Dokumente zusammensuchen und hoffen, dass diese ausreichend sind um meine Identität zu bestätigen. Wenn ich an das Verifizierungsdrama von vor 2 Jahren bei Comodo denke wird mir jetzt noch schlecht.
von Maximilian
Mittwoch, 28. Juli 2010 20:58
Seit heute kann jeder mit einer alten FlashFXP 3 Lizenz die neue Beta der Version 4 testen. FlashFXP ist nun schon seit mehr als 4 Jahren mein präferierter FTPClient, weshalb ich mich umso mehr freue, dass es nach 2 Jähriger Entwicklung endlich eine neue Version gibt.
Am Design wurde zum Glück kaum etwas verändert, denn das gut strukturierte Layout war immer einer des Pluspunkte von FlashFXP. Bei Dateiübertragungen wird nun auch endlich der Fortschritt der Übertragung in der Windows 7 Taskbar angezeigt, so dass man die Anwendung minimieren kann und trotzdem weiß wie weit der Up- bzw. Download fortgeschritten ist.


Bei FlashFXP gibt es übrigens noch Lifetime-Lizenzen. Wer also einmal die 29,95$ investiert, erhällt für sein Leben lang kostenlose Updates. Wirtschaftlich betrachtet eigentlich das schlimmste was man machen kann, aber für die Userseite auf jedenfall sehr angenehm.
von Maximilian
Dienstag, 20. Juli 2010 00:23
Neu in Microsofts Outlook 2010 ist der “Social Connector” welcher es ermöglicht Outlookkontakte mit den Kontakten aus sozialen Netzwerken zu verknüpfen.
Bei dem Release der finalen Version im April war es lediglich möglich sich mit einem MySpace oder LinkedIn Accont zu verknüpfen. Seit letzter Woche hat Microsoft die Liste um Facebook und Windows Live erweitert.
Um das ganze zu testen, habe ich mir für mein Office mal den Facebook-Connector heruntergeladen und installiert. Beim ersten Start von Outlook nach der Installation des Connectors wird man nach seinen Benutzerdaten gefragt und nach erfolgreicher Anmeldung sieht man nichts mehr von dem Connector. Das ist auch der Grund, warum ich erst jetzt diesen Eintrag verfasse, ich habe komplett vergessen, dass ich dieses Plugin installiert habe. Gestern erhielt ich aber eine E-Mail von jemandem, den ich eigentlich nicht persönlich kenne und sah dennoch sein Foto in dem “Personenbereich” am unteren Rand des E-Mailfensters. Dies hat mich dann dazu bewegt bei anderen Mails zu schauen welche Informationen in dem “Personenbereich” auftauchen, wenn man auch noch mit dem jeweiligen E-Mailabsender oder Empfänger bei facebook befreundet ist. Dort sieht man dann neben dem geführten E-Mailverkehr auch Statusnachrichten die bei facebook gepostet wurden.
Über den Sinn oder Unsinn von der Verbindung in Outlook zu Netzwerken wie facebook kann man natürlich Diskutieren bis man umfällt, genauso über den Nutzen der Netzwerke als solches, aber ich habe eigentlich immer gern ein Bild zu jemandem mit dem ich schreibe, weshalb ich die automatische Anzeige des facebook-Profilbildes durchaus nützlich finde.
Die einzelnen Plugins zu den jeweiligen Netzwerken kann man sich auf folgender Seite herunterladen: Social Connector Networks
Wirklich nützlich fände ich übrigens noch einen Connector für XING, dass wäre echt interessant und kommt hoffentlich bald.
von Maximilian
Donnerstag, 1. Juli 2010 23:11
Heute, am 10 “Geburtstag” von dem InstantMessenger Trillian, gibt es seitens der Entwickler Neuigkeiten zu der Version 5. Zu finden sind diese auf einer eigens dafür eingerichteten Microsite: Trillian 5 for Windows
Auf dieser Seite befinden sich auch schon Screenshots der neuen Version:

Wie zu sehen ist, orientiert sich Trillian endlich am Systemdesign. Dies ist eigentlich auch der Grund weshalb ich derzeit statt Trillian Digsby
verwende. Deshalb freue ich mich umso mehr auf die in wenigen Wochen erscheinende erste Betaversion von Trillian 5.
von Maximilian
Samstag, 26. Juni 2010 17:04
Ich teste derzeit mal wieder einen neuen Messenger. Wer mich kennt wird wissen, dass das bei mir öfters vorkommt und ich dann doch wieder bei Trillian lande. Aber man muss sich ja einen Überblick verschaffen, die “Konkurrenz” schläft ja bekanntlich nicht.
Digsby ist derzeit der Messenger den ich genauer unter die Lupe nehme. Optisch hat sich im Gegensatz zu der Version die ich früher schon einmal getestet hatte einiges getan. Es gibt ein neues Theme welches das “Look and Feel” von Windows 7 ganz gut auf den Messenger überträgt. Allerdings bezieht sich das nicht nur auf die Farbgebung, die neuen Features welche in Windows 7 dazugekommen sind (Jumplists, Taskbar Progress und das umschalten der Chatfenster über die Taskbar) werden auch unterstützt.


An Protokollen bietet Digsby eine breite Auswahl:
- Instant Messaging: ICQ, MSN, AIM, Jabber, Yahoo!, Google Talk, Facebook Chat, MySpace IM
- E-Mail: POP3, IMAP, Google Mail, Live Mail, AOL/AIM Mail, Yahoo! Mail
- Soziale Netzwerke: Facebook, Twitter, MySpace, LinkedIn
Digsby ist Freeware (Proprietär) und finanziert sich primär durch Werbung. Beim Setup muss man daher aufpassen, dass man nicht eine ToolBar oder ähnliches mitinstalliert. Ließt man sich jede Setupseite gut durch, gelangt Digsby aber komplett Werbefrei auf den Rechner. Alternativ zu dem Setup auf der Homepage kann man sich im Downloadbereich vom caschy auch eine portable Version von Digsby herunterladen.
von Maximilian
Freitag, 25. Juni 2010 11:42
Eigentlich wollt ich das ja Gestern schon schreiben aber da hatte ich dann keine Lust mehr zu: Die Windows Live Essentials liegen in der neuen 2011er Ausgabe als Beta vor, welche hier heruntergeladen werden kann.
Wer auf der Downloadseite nach einer deutschen Version sucht, wird dies vergebens tun, denn diese Beta ist ausschließlich in Englisch, Französisch, Niederländisch, Japanisch, Portugiesisch, Chinesisch und Spanisch verfügbar. Ein bisschen Schade wie finde, aber die englische Ausgabe tut’s auch. Falls jemand weiß wie man das Wörterbuch im Windows Live Writer um weitere Sprachen ergänzen kann, wäre ich für einen Tipp sehr Dankbar, die Rechtschreibprüfung ist zwar nicht die beste, aber sie findet zumindest Flüchtigkeitsfehler.
Für mich persönlich sind an dieser Suite auch nur 2 Programme von Interesse: Der Live Writer und neu Windows Live Sync welches in Zukunft Live Mesh ablösen wird.

Zum Writer muss ich eigentlich nichts mehr schreiben, dass ist für mich die beste Anwendung zum Offline-Bloggen. Das Windows Live Sync werde ich mir in den nächsten Tagen noch genauer anschauen. Derzeit gibt es dort nur 2GB an Speicher, was im Gegensatz zu den bis zu 10GB die man sich bei der Dropbox erschnorren kann etwas wenig ist. Allerdings hat man im Live Sync nicht einen bestimmten Ordner welcher die zu synchronisierenden Daten enhällt, sondern man kann beliebige Ordner zum synchronisieren hinzufügen. Das ist im Grunde genau DAS Feature, was ich schmerzlich bei der Dropbox vermisse. Mal schauen wie sich das entwickelt.
Update (14:09): Hatte ich ganz vergessen: Die neue Live Suite hat das Kompatibilitätslevel erhöht und Windows XP aus der Liste der unterstützten Betriebssysteme geworfen. Ihr benötigt Windows Vista oder höher um die neuen Anwendungen nutzen zu können.
von Maximilian
Samstag, 19. Juni 2010 00:10
Bis neulich war WindowClippings mein Tool der Wahl wenn es um die schnelle Erstellung qualitativ hochwertiger Screenshots ging. Nun hat aber mein Kumpel Tommy ein eigenes Screenshottool mit dem Namen Shotty programmiert, welches unter anderem folgende Funktionen bietet:
- Läuft unauffällig im Systemtray.
- Screenshots lassen sich mittels Hotkeys knipsen.
- Bietet rudimentäre Bildbearbeitungsfunktionen (Ausschneiden, Unschärfe, Highlight, Beschriftungen).
- Möglichkeit zum Upload auf unseren eigenen Imagehoster (images.devs-on.net) oder ImageShack.us.
- Macht Screenshots in hoher Qualität, inklusive der Aero Glass Rahmen-Transparenz und Schatten (nur unter Windows Vista oder höher).
- Es ist kostenlos!
Wer jetzt denkt: “Bloody hell, yet another Screenshot-App!” soll mir mal eine kostenlose Anwendung zeigen welche all diese Features bietet. Ich kenne keine (Update: kaum) andere.

Die Thumbnails werden übrigens automatisch von unserem Imagehoster generiert, genauso wie die Anzeige der Größe und der Views.
Obwohl sich Shotty derzeit noch in der Betaphase befindet, hat es bei mir bereits WindowClippings abgelöst und in der derzeitigen Version noch keinen Fehler geworfen. Ein testen lohnt sich also ;-)
von Maximilian
Freitag, 18. Juni 2010 01:43
Seit dem Release von Stylizer 5 und der dort integrierten Produktaktivierung frage ich mich mal wieder über den Nutzen von solchen Methoden.
Auf der einen Seite steht der Hersteller, der nicht möchte, dass sein Produkt von Leuten verwendet wird, welche nicht über eine entsprechende Lizenz verfügen.
Auf der anderen Seite steht der Kunde der die Software erworben hat und diese zu jeder Zeit und im vollen Umfang nutzen möchte.
Dann gibt es noch eine kleine Gruppe von Leuten, die zu keiner Zeit dazu bereit sind für die Software Geld auszugeben und jede Möglichkeit nutzen die Software auch ohne gültige Lizenz zu betreiben.
Das Ziel des Herstellers ist es nun die letzte Gruppe so klein- und die mittlere Gruppe, die Kunden, so groß wie Möglich zu halten. Bei vielen Herstellern sieht man jedoch bei dem Versuch das gerade erklärte durchzuführen einen Effekt, der sich in die vollkommen andere Richtung entwickelt: Wo der zahlende Kunde noch die Seriennummer eingibt und auf die Gnade des Aktivierungsservers hofft, hat der Raubkopierer schon die Exe ausgetauscht und arbeitet ohne Einschränkungen mit dem entsprechendem Programm.
Als ultimative Sicherungsmethode greifen die Hersteller gerne auf eine Aktivierung über das Internet zurück. Dabei werden i.d.R. die einzelnen Kunden anhand einer Seriennummer identifiziert und diese mitsamt einer oder mehrerer Prüfsummen der Computerhardware (z.B.: MAC-Adresse, Festplatten-ID) auf den Servern des Herstellers gespeichert. Dies soll das mehrfache verwenden der gleichen Seriennummer auf unterschiedlichen Rechnern unterbinden. Im Endeffekt trifft das Onkel Otto der sein Acrobat mit seinem Neffen teilen möchte, jedoch nicht die oben genannte Gruppe von Benutzern die sowieso nicht für die Software zahlen möchten, denn das Aushebeln solch einer Sperre ist nicht mehr oder weniger Aufwändig als das umgehen einer Offlinelösung.
Neben der Notwendigkeit einer Interverbindung birgt solch eine Onlineaktivierung auch noch ganz andere Gefahren, speziell für den Entwickler/Vertrieb. Wer z.B. garantiert dem Käufer, dass es das Unternehmen in 5 Jahren noch gibt und er sein Produkt ordnungsgemäß aktiveren und benutzen kann? Was wenn der Aktivierungsserver nicht erreichbar- und so das Produkt nicht benutzbar ist? Im “besten” Falle verliert man einen Kunden, im schlechtesten Falle ist dem Kunden dabei ein Schaden entstanden und er macht bei dem Vertrieb seine berechtigten Regressansprüche gelten. Wie zu sehen ist, werden mit solch einer Methode dem zahlenden Kunden immer mehr Hürden aufgebürdet bevor er das Produkt benutzen kann wo hingegen der Raubkopierer durchs einfaches Patchen der Anwendung kaum einen Aufwand hat.
Wie würde ich es denn lösen?
Meine Lösung bestünde aus einer Lizenzdatei, in welcher einige persönliche Daten des Lizenzinhabers im Klartext sowie eine RSA Signatur enthalten sind. Diese wird einmalig beim Kauf erstellt und dem Kunden ausgehändigt. Auf Grund der persönlichen Informationen in der Lizenzdatei steigt die Hemmschwelle diese Datei an fremde Leute zu verteilen. Die RSA Signatur schützt vor Manipulation an der Datei, denn ohne den privaten Schlüssel lässt sich keine Signatur erstellen die einer Überprüfung mit dem korrespondierendem öffentlichen Schlüssel in der Anwendung stand hält. Sicherlich lässt sich diese Sicherung auch Aushebeln, aber mit dem gleichen Aufwand der für das Umbiegen der Überprüfung mit dem Onlinedienst notwendig wäre. Nur funktioniert meine Lösung immer und ohne Internet.