von Maximilian
Donnerstag, 15. Oktober 2009 12:21
Nun, kostenlose SSL Zertifikate sind eigentlich nichts neues. Man kann sich sogar selber welche Ausstellen oder bei Organisationen wie CACert und Co
beantragen. Es gibt nur ein Problem dabei: Das Rootzertifikat welches zum Ausstellen verwendet wurde, muss sich im Zertifikatsspeicher des Betriebssystems und/oder des Browsers befinden, damit das eigentliche Zertifikat als gültig anerkannt wird.
Ist das nicht der Fall, wird der Benutzer im Browser recht eindeutig darauf hingewiesen, dass es ein Problem mit dem Zertifikat gibt:

Sinnlos ist die Meldung natürlich nicht, da man hier in erster Linie vor Webseiten mit betrügerischen Inhalten warnt. Negativ ist aber, dass bis jetzt Zertifikate von Autorisierten Herausgebern wie zum Beispiel von VeriSign oder Thawte nicht grade billig- und für kleinere Softwareautoren nicht erschwinglich sind.
Nun zu dem Punkt auf den ich eigentlich hinaus wollte. Seit dem 26.09. hat Microsoft die in Windows Standardmäßig installierten Rootzertifikate um das der Firma StartCom erweitert welche kostenlos über die Website StartSSL SSL Zertifikate der Klasse 1 Vertreibt. Mit diesen Zertifikaten lassen sich sogar E-Mails und Dokumente signieren.
Neben den kostenlosen Zertifikaten werden dort auch Class 2 und Extended Validation (EV) SSL Zertifikate zu sehr moderaten Preisen angeboten. Für kleinere Unternehmen auch sehr empfehlenswert.